Sunday, March 23, 2008

Schreiben öffnet die Seele

Der Titel ist der Hammer! Das ist der beste Satz, den ich seit langem gehört habe. Vor allem ist er sehr zutreffend für die Sorte Menschen, die sonst keinen Weg finden, ihre Gefühle auszudrücken. Und ich bin so jemand. Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich viel rede und erzähle, sehr oft auch viel zu viel... :-) Richtige Tiefgänge zu den Abgründen meiner Seele lande ich allerdings nur beim Schreiben. Das Schreiben bietet mir den Schlüssel zu mir selbst, einen Zugang zu meinen Gefühlen, es öffnet im wahrsten Sinne des Wortes meine Seele!

Ich habe mir ja diesen Titel auch nicht selber ausgedacht. Ich schaffe es nicht, so Vieles so präzise und zutreffend auszudrücken :-) Ich habe ihn mir von einem guten Freund geliehen, der mir vor einiger Zeit sehr schöne Briefe geschrieben hat und mir dadurch einen Einblick in seine Seele gewährt hat. Dieser Freund ist selbst der Hammer, ich bin selten so einem wunderbaren Menschen, einer so guten Seele, begegnet! An dieser Stelle - danke dir mein lieber Freund für diesen Gedanken!

Um es mit den Worten der Söhne Mannheims zu sagen: „... Sag ein kleines Stückchen Wahrheit und sieh wie die Wüste lebt. Schaff ein kleines Stückchen Klarheit. Sieh wie sich der Schleier hebt. Eine Wüste aus Beton und Asphalt. Doch sie lebt und öffnet einen Spalt. Der dir Neues zeigt, zeigt das Altes weicht. Auch dann, wenn dein Schmerz bis an den Himmel reicht“ ... „In unserer Sanduhr fällt das letzte Korn. Ich habe gewonnen und ebenso verloren. Aber missen möchte ich nichts. Es bleibt unser gedanklicher Besitz. Eine bleibende Erinnerung, zwischen Tag und Nacht legt sich die Dämmerung“... Ein wunderschönes Lied!

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